Wie kommen sich Schüler der Karl-Mauch-Schule und Schüler der Theodor-Dierlamm-Schule ungezwungen näher? Die einen besuchen die Grundschule, die anderen eine sonderpädagogische Schule. Ganz einfach: Über das „Medium“ Pferd.
Genau diesen Ansatz verfolgt das von unserem Förderverein finanzierte Projekt. Zwischen Ostern und Mitte Oktober steht auf dem Stundenplan beider Schulen an insgesamt sechs Wochen jeweils eine Stunde, in der sich die Kinder mit zwei Zwergeseln und zwei Shetlandponys auf der Ponywiese treffen. Unterstützt von Fachkräften für pferdegestützte Pädagogik und von ihren Lehrkräften führen die KInder die Vierbeiner durch einen Parcours, putzen sie im Auslauf und räumen die Pferdeäpfel auf. Fast nebenbei erfahren sie einiges über die Anatomie und über die typischen Verhaltensweisen der Vierbeiner.
Die Erfahrungen der bisherigen drei Begegnungen zeigen, dass das inklusive Konzept aufgeht. Die Kinder lernen sich immer besser kennen, entdecken ihre jeweilgen Stärken und freuen sich über die in der neuen Gemeinschaft erlebten Erfolge. "Vielen Dank für die glücklichen Momente". Die Buchstaben auf der selbst gebastelten, von Hufeisen umrahmten Collage sprechen für sich. Das Medium Pferd macht's möglich!
